Aufbau einer Hundeschule... oder so ähnlich
- Jasmin

- 7. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 8. Dez. 2025
Seit nun einem guten halben Jahr bin ich mit meiner Ausbildung fertig und habe meinen ersehnten 11er, der mir offiziell ermöglicht Hundetraining anzubieten.
Ich könnte der glücklichste Mensch der Welt sein!
Doch statt endlich zu arbeiten, Hunde zu trainieren, Halter zu beraten, vielleicht noch ein oder zwei Fortbildungen zu machen, sitze ich täglich 6 Stunden vorm Rechner und denke... verwerfe... denke neu... rechne... Es ist ätzend...
Welche Kurse biete ich an? Wo und für wen? Was werden die Kunden wollen? Was will ich eigentlich?
Versicherungen? Betriebseigenes Konto? Betriebseigene Handynummer? Was zum Teufel ist ein Blue Ozean? Und ein USP?
Ich gestalte Flyer, Visitenkarten und die Website. Ob den Kunden die Farbe gefällt? Wirkt das seriös? Dann alles verwerfen... Neu denken...
Und diese Selbstzweifel... Kann ich das überhaupt? Ich habe eine mega hochwertige Ausbildung bestanden. Die Beste, die derzeit am Markt ist. Mehr Fachwissen hat nur der Hundfachwirt.
Theorie und Praxis erprobt bin ich.
Meine Kollegen sagen immer:
KOMM INS TUN!
Ich verwerfe meine Trainingsangebote erneut. Vielleicht ist es genau das? Learning by doining? Hinfallen, aufstehen, Krone richten oder wie war das? Okay... ich komme ins tun. Gedanken sortieren...
Preise festlegen. Versicherungsmakler anrufen. Ich schaffe das! Eröffnungsdatum festlegen. Genau! Damit baue ich ein bisschen Druck auf...
Das wird schon! Ich schaffe das!
Vielleicht ändere ich doch noch mal schnell die Visitenkarten bevor sie in den Druck gehen....



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