Der Hundeblick
- Jasmin

- 9. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Wir kennen ihn alle: Der Blick, dem kein Halter widerstehen kann:
Der typische Hundeblick...
Der Eindruck, dass Hunde es schaffen uns mit diesem ganz besonderen Trick um den Finger zu wickeln, kommt nicht von ungefähr:
Im Gegensatz zu Wölfen besitzen Hunde einen Muskel oberhalb der Augen mehr, den sogenannten "Musculus levator anguli oculi medialis (LAOM)" oder auch "kleiner Augenbrauenheber."
Die Bewegung, die sie mit diesem speziellen Muskel ausführen, nennt sich "Puppy-Dog-Eye" und spricht im menschlichen Gehirn den gleichen Bereich an, den das klassische Kindchenschema anspricht.
Es löst im Menschen also das Schutz- und Fürsorgeverhalten aus, das wir auch vom Anblick von Babys und Tierkindern kennen.
Studien haben belegt, dass Hunde im Laufe der Domestikation eine deutlich intensivere Mimik entwickelt haben, als Wölfe. Damit können sie Reaktion und Interaktion mit dem Menschen fördern, da diese Hunde mit ausgeprägtem mimischen Verhalten unterbewusst bevorzugen. (Waller et al., 2019, PNAS).
Hunde können lernen, dass sie mit diesem Blick das Verhalten Ihres Menschen beeinflussen können, aber es konnte nicht wissenschaftlich belegt werden, dass sie diesen Blick bewusst strategisch einsetzen, um Ihren Menschen zu manipulieren!

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